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Mit Fleiß einen Preis – Ehrung "Faustball-Trainer des Jahres"
Für vorbildliche Leistungen hat der Badische Turner-Bund zum 6. Mal die "Faustball-Trainer des Jahres" ausgezeichnet.
Die Verleihung fand am Finaltag der Deutschen Meisterschaft der Damen am 4.März in Mannheim statt. Durchgeführt wurde die Ehrung von Landesfachwart Faustball, Jürgen Mitschele, attestiert von den Wettkampfreferenten Ulrike Mangler und Werner Mondl.
In der Etablierung der Ehrung sieht der badische Landesfachwart einen wichtigen Baustein zur Wertschätzung der Trainer. Ziel ist es, neben den herausragenden Erfolgen auch die pädagogischen und organisatorischen Fähigkeiten hervorzuheben. Für die Fachjury unter Leitung von Landesjugendfachwart Andreas Breithaupt (Östringen) war es keine leichte Aufgabe, aus zahlreichen Vorschlägen die drei Preisträger auszuwählen. Der Dank gilt dem Badischen Turner-Bund für die Unterstützung. Auf den Sieger wartet ein „Komfort-Wochenende“ für zwei Personen im Freizeit- und Bildungszentrum Altglashütten, der Zweitplatzierte erhält eine Collegemappe sowie ein wertvolles Schreibset des BTB , der Dritte wurde mit einem BTB-Badetuch belohnt. Alle Preisträger bekamen zusätzlich noch ein BTB-T-Shirt.

von links: Ulrike Mangler , Werner Mondl, Claus Damm, Daniel Reich, Tobias Andres und Jürgen Mitschele
Übersicht: Faustball-Trainer des Jahres 2006
1.Preis: Claus Damm (TV Käfertal)
2.Preis: Tobias Andres (TV Waibstadt)
3.Preis: Daniel Reich (TV Öschelbronn)
1.Preis: Claus Damm (TV Käfertal)
Der Preis zum „Trainer des Jahres 2006“ gebürt einem Faustballer, ohne den wir alle an diesem Wochenende wohl nicht hier in Mannheim wären: Claus Damm vom TV Käfertal!
Seit fünf Jahren betreut er die Bundesliga-Damen und schaffte 2003 den Aufstieg in die 1.Bundesliga Süd. Parallel ist er, in Fortführung der erfolgreichen Aufbauarbeit von Werner Mondl, seit rund zwei Jahren – gemeinsam mit Uwe Nandzig – für die weibliche A- und B-Jugend verantwortlich. Durch akribische Arbeit sorgt er für den sportlichen Unterbau bei den Mannheimern, der zugleich die jüngsten sportlichen Höhenflüge ermöglichte.
In der Feldsaison 2006 ließen die Jugendteams bei den Deutschen Meisterschaften aufhorchen. Die A-Jugend wurde bei der Endrunde in Kulmbach Vierter, die B-Jugend erreichte in Kellinghusen Rang fünf. In der Hallensaison geht der TV Käfertal in den kommenden Wochen erneut in beiden Klassen bei der Endrunde an den Start. Klappt es diesmal mit dem Traum von einer Medaille?
In der Damen-Bundesliga qualifizierte sich Käfertal 2005 erstmals seit Jahrzehnten wieder für eine DM-Endrunde und landete in Waibstadt auf Rang fünf. Nach zwei Spielzeiten im Abstiegskampf spielte man in der Hallensaison – offensichtlich beflügelt von der DM-Ausrichtung – sensationell um die DM-Qualifikation mit. Erst zwei bittere Niederlagen am letzten Spieltag ließen den Traum platzen, hier in der MWS-Halle vor heimischem Publikum gegen die nationale Elite antreten zu dürfen.
Neben seinen sportlichen Erfolgen ist Claus Damm auf vielen weiteren Vereinsfeldern engagiert. Seit 2005 fungiert er zudem als Badischer Auswahltrainer der Damen und wird dabei von seinen Trainerkollegen aufgrund seiner Innovation und Ideen geschätzt. Trainer des Jahres 2006, herzlichen Glückwunsch und besten Dank sagt der BTB, aber bestimmt auch alle Faustballfreunde hier in Mannheim an Claus Damm!
2.Preis: Tobias Andres (TV Waibstadt)
Beim zweiten Preis haben wir uns für einen Trainer entschieden, der seit rund sieben Jahren massgeblich für den sportlichen Höhenflug seines Vereins verantwortlich ist: Tobias Andres vom nordbadischen TV Waibstadt.
Bereits 2002 wurde er aufgrund seiner Leistungen im männlichen Nachwuchsbereich als „Junior-Trainer“ ausgezeichnet. Seit 2004 ist er Trainer bei den Waibstädter Erstligaherren. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, die herausragenden Erfolge der Jugend, u.a. mehrfache Deutscher Meistertitel, in den Herrenbereich zu übertragen. Nach 12 Jahren gelang den Kraichgauern in der Hallensaison 2005/06 als Zweiter der 1.Bundesliga Süd die Qualifikation zur Deutschen Meisterschafts-Endrunde. Begleitet von zwei Fanbussen scheiterte man im westfälischen Hamm knapp in der Vorrunde und wurde Fünfter. In der Feldsaison 2006 schaffte der TV Waibstadt erneut den Sprung zur nationalen Endrunde. Äußerst knapp verfehlt wurde dieses Ziel in der Hallensaison 2006/07.
Daneben forcierte der 25-jährige in den letzten Jahren entscheidend die internationale Erfolge von Sebastian Probst (U 21-Europameister) und Marco Schäfer (U 18-Welt- und Europameister). Parallel schmiedet der 14-fache Nationalspieler an seiner eigenen Karriere und hofft auf die Nominierung zur der Herren-WM im August 2007 in Oldenburg. Durch seine zuverlässige und engagierte Einstellung ist Tobias Andres ein ausgezeichnetes Vorbild für die gesamte Jugend der Faustballhochburg TV Waibstadt.
3.Preis: Daniel Reich (TV Öschelbronn)
Der dritte Preis geht an einen gerade mal 20-jährigen Trainer, der sich seit drei Jahren äußerst erfolgreich im Nachwuchsbereich engagiert: Daniel Reich. Als Spieler war er bereits zweimal Deutscher Jugendmeister sowie Nationalspieler und Teilnehmer bei der U 18-Weltmeisterschaft 2003 in Bozen. Seit 2004 kümmert er sich – neben seiner eigenen Karriere – um den Neuaufbau ab der E- und D-Jugend. Erstmals gelang es zwischenzeitig, auch im weiblichen Bereich gleich mehrere Mannschaften ins Rennen zu schicken.
Im letzten Jahr heimste sein Verein TV Öschelbronn zahlreiche bemerkenswerte Erfolge ein. In der Feldsaison 2006 wurde die D-Jugend Badischer Vizemeister sowie die von ihm gecoachte weibliche C-Jugend Badischer und Westdeutscher Meister. Bei der Deutschen Meisterschaft in Wardenburg belegten „seine“ Mädels hinter vier norddeutschen Teams den fünften Rang. In der laufenden Hallensaison feierte die D-Jugend den Badischen Meistertitel. Die weibliche C-Jugend bestätigte ihre Dominanz und wurde ungeschlagenen Badischer und am vergangenen Wochenende in Waibstadt Westdeutscher Meister.
In zwei Wochen geht die Reise zur nationalen Endrunde nach Kellinghusen in Schleswig-Holstein.
Auch in den badischen Auswahlen nehmen die Spielerinnen des TVÖ zwischenzeitig einen wichtigen Stellenwert ein. Seit 2005 fungiert er zudem als Co-Trainer der weiblichen A-Jugend und absolviert derzeit seine C-Lizenz.
Eine mehr als verdiente Auszeichnung und der dritte Preis für Daniel Reich vom TV Öschelbronn.
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