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 Silber und Bronze für Deutschland

U18 M holt sich Bronze - für die U18 W reicht es nur zu Silber

 

Für die deutschen U18 Vertretungen gab es die entscheidenden Spiele um die Medaillen. Dabei ging es sowohl für die Männer als auch für die Frauen jeweils gegen das Team Austria.

 

U18M             Österreich – Deutschland                                    1:3 (11:09, 08:11, 08:11, 09:11)

 Offensichtlich hatten sich die beiden Trainer Roland Schubert und Harald Maus einiges einfallen lassen, um gegen die stark aufspielenden Österreicher mit taktischen Maßnahmen den Kampf aufzunehmen. Und während es im ersten Satz noch nicht ganz reichte, spielten sich die Jungs in den nachfolgenden Sätzen richtig heiß und konnten diese dann – zwar knapp – aber immer mit hohem Einsatz erfolgreich für sich entscheiden. Im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen zeigte die Mannschaft wesentlich mehr Charakter, hatte das brave mitspielen abgelegt und den Kampf aufgenommen. Besonders die Umstellung im Angriff, in dem jetzt Lasse Ristow und Marcel Stoklasa agierten, machte sich bezahlt, aber auch die Abwehr konnte die harten Angriffsschläge der Österreicher brauchbar entschärfen und erfolgreich zum eigenen Angriff an die Leine spielen. Und während noch am Tag zuvor die U18 M nicht unbedingt als Favorit angesehen werden durfte, zeigte sie sich stark verbessert und wesentlich spielfreudiger und konnte so erfolgreich Revanche für die Vorrundenniederlage nehmen und Platz 3 sichern.

 U18W            Deutschland – Österreich                                    0:3 (09:11, 11:13, 10:12)

Im Spiel um die Goldmedaille setzte Trainerin Dorothee Schröder und Trainer Frank Laux auf eine Umstellung im Angriff. Mit Theresa Schröder, Lisa Kübler und Kerstin Eggert sowie Seike Dieckmann und Sarah Reineke hatte man eine taktische Variante ausgewählt, die die Östereicherinnen herausfordern sollte. Leider ging diese Umstellung nicht auf und die rot-weiße Abwehr kam mit den Grundlinienbällen des deutschen Angriffs unerwartet gut zu recht. Während die Österreicher darüber hinaus  fast fehlerfrei spielten und mit zunehmender Spieldauer wie „im Rausch“ agierten, war das deutsche Spiel zunächst nicht fehlerfrei und die gewohnte Souveranität wollte sich nicht einstellen. Weitere Umstellungen in der Abwehr und im Zuspiel brachten auch nicht die erhoffte Verbesserung und so waren die Ergebnisse zwar immer sehr knapp und der gezeigte Einsatz hoch und kämpferisch, aber taktische und spielerische Elemente kamen zu selten zum Tragen und in den entscheidenden Momenten hatte RotWeißRot immer die bessere Antwort.

Am Ende mußten sich die Damen mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben, die zwar ein tolles Ergebnis darstellt – aber es wäre mehr drin gewesen, schade, nach der tollen Vorrunde hätte man unseren Mädels die Krönung so sehr gewünscht.




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