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 Offenburg holt Silber

Die Offenburger Faustballer gewinnen beim IFA Pokal im österreichischen Kremsmünster sensationell die Silbermedaille. In einem hochklassigen Finale unterliegen die Ortenauer gegen Union Compact Freistadt aus Österreich denkbar knapp mit 3:1 (7:11, 12:14, 11:5, 11:7).

Am Freitag standen für die Offenburger zunächst die Vorrundenspiele auf dem Programm. Im ersten Spiel trafen sie auf den schweizerischen Spitzenclub FG Elgg-Ettenhausen. Die Schweizer starteten unglaublich konzentriert in die Partie und erwischten die Offenburger auf dem falschen Fuß. Im ersten Satz gelang dem Gegner nahezu jede Aktion und folglich ging dieser Durchgang verdient mit 11:9 an die Eidgenossen. Im zweiten Spielabschnitt führten die Schweizer bereits mit 4:1 und hatten sich somit bereits einen wichtigen Vorsprung. Mit dem Rücken zur Wand drehten die Offenburger allerdings diesen Spielabschnitt noch und glichen durch ein 11:9 aus. Im Entscheidungssatz nahm die OFG den Schwung aus dem vorherigen Satz mit und konnte die Partie durch ein anschließendes 11:6 gewinnen. Im zweiten Spiel des Tages gegen den italienischen Meister SSV Bozen hatten die Offenburger dann weniger Schwierigkeiten und konnten das Spiel ungefährdet mit 2:0 gewinnen. Das dritte Vorrundenspiel bestritt die OFG gegen den späteren Finalgegner und Topfavorit Union Compact Freistadt. Den Österreichern gelang in diesem Spiel nahezu jede Aktion und ließen den Offenburgern nicht den Hauch einer Chance. Mit zwei deutlichen 11:5 Satzverlusten mussten die Ortenauer ihre erste Niederlage des Tages hinnehmen. Auch im letzten Gruppenspiel gegen den TuS Kremsmünster lief bei den Offenburgern nicht mehr viel zusammen. Der Gastgeber spielte routiniert und effektiv auf und gewann die Partie mit 2:0. Dennoch konnten sich die Offenburger durch den dritten Platz in ihrer Vorrundengruppe für das Viertelfinale qualifizieren.

Am Samstag trafen sie dann im deutsch-deutschen Duell auf den TV Brettorf. Die Niedersachsen starteten sehr gut in die Partie und agierten druckvoll im Angriff. Mit 11:4 ging dieser Satz an den TVB. Im zweiten Spielabschnitt steigerten sich die Offenburger, wie am Vortag bereits auch, und erzielten mehr Punkte. Die Defensive um Michael Haas, Thomas Häusler und Matthias Lilienthal entschärfte nahezu jede Angabe. Im weiteren Spielverlauf gewannen die Ortenauer immer mehr die Oberhand und drehten letztendlich das Spiel mit 3:1 zu ihren Gunsten. Im Halbfinale trafen die Offenburger erneut auf Gastgeber TuS Kremsmünster. Dieses Mal hatte allerdings die OFG den besseren Start in die Partie. Mit zwei starken Durchgängen, die 11:7 und 11:6 endeten, gingen sie mit 2:0 in Führung. Im dritten Satz hatten die Offenburger zwischenzeitlich bereits einen Matchball. Doch der Gastgeber, der frenetisch von seinen Anhängern unterstützt wurde, konterte nochmals und entschied den Durchgang für sich. Wenig beeindruckt davon zeigten sich die Ortenauer im Anschlusssatz. Sven Muckle und Stefan Konprecht punkteten reihenweise mit spektakulären Angriffen. Somit zogen sie durch ein 11:7 ins Finale ein. Hier spielten sie wiederum gegen Union Compact Freistadt. Aber anders als im Vorrundenspiel entwickelte sich dieses Mal von Anfang an eine hochklassige Partie. Beide Mannschaften zeigten auf dem Center Court besten Faustballsport und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Im ersten Satz behielten die Österreicher mit 11:7 die Oberhand. Der zweite Durchgang blieb spannend bis zum Schluss. Die Offenburger erspielten sich zwar einen Satzball, konnten diesen aber nicht verwerten. Am Ende waren es wiederum die Freistädter, die den Durchgang mit 14:12 für sich entscheiden konnten. Im dritten Spielabschnitt war dann die OFG die spielbestimmende Mannschaft. Mit einem deutlichen 11:5-Erfolg stellten sie den 1:2-Satzanschluss her. Der letzte Satz stand ebenfalls bis zuletzt auf Messers Schneide. Wiederum hatte der Union Compact Freitstadt mit 11:7 das bessere Ende für sich und gewann somit den IFA Cup 2013.

Spielführer Stefan Konprecht äußerte sich nach dem Finale: „Wir haben hier ein fantastisches Turnier gespielt und freuen uns riesig über die Silbermedaille. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir auch ganz nach oben auf das Treppchen springen können. Wir konnten zeigen, dass wir mit europäischen Spitzenmannschaften mithalten können.“




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