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 Waibstadts U18M holt Silber in Dennach

Nach einer Medaille wollte man greifen und mit einem tollen zweiten Rang kehrten die U 18-Faustballer des TV Waibstadt von der Deutschen Meisterschaft aus dem schwäbischen Dennach zurück. Im Endspiel vor über 500 Zuschauern unterlag der Bundesliganachwuchs Titelverteidiger SV Moslesfehn (Niedersachsen) in 0:2-Sätzen (13:15, 9:11). Als Badischer Meister und Westdeutscher Vizemeister lösten die Waibstädter das Ticket für die zweitägige Endrunde im Nordschwarzwald. Im Auftaktspiel schaffte die Mannschaft einen knappen 2:0-Erfolg (11:9, 11:8) über den NLV Stuttgart-Vaihingen. Danach folgte eine 1:2-Niederlage (11:7, 8:11, 6:11) gegen den amtierenden U 18-Vizemeister Leichlinger TV (Rheinland). Gegen den favorisierten Gastgeber TSV Dennach erzwangen die Gelb-Schwarzen nach desolatem 2:11-Auftakt mit 11:4 einen dritten Durchgang, den man mit 10:12 abgeben musste. So musste im letzten Spiel gegen die punktgleiche Berliner Turnerschaft (beide 2-4) zum Erreichen der Endrunde ein Sieg her. Angeführt vom herausragenden Angreifer Thilo Eiermann feierten die Kraichgauer gegen die Hauptstädter einen 2:0-Erfolg (11:7, 11:9). Als Gruppendritter wartete am Sonntagfrüh im Viertelfinale der pfälzische TB Ludwigshafen-Oppau. In einer ausgeglichenen Partie ging es nach 7:11 und 11:7 in den dritten Satz und hier markierte der TV Waibstadt bei 8:8-Gleichstand die drei finalen Punkte zum umjubelten 11:8-Erfolg. Im Halbfinale kam es zum erneuten Duell mit Gastgeber TSV Dennach. Beim Spielstand von 7:11 und 7:10 stand die TVW-Fünf dicht vor dem Aus. Doch mit tollem Kampfgeist und dem nötigen Quäntchen Glück konnten die Waibstädter fünf Matchbälle abwehren und mit 15:13 den Satzausgleich erzwingen. Im dritten Durchgang zeigten Eiermann & Co. ihre beste Saisonleistung und bezwangen die konsternierten Gastgeber mit 11:5. Nun galt es die letzten Kräfte im Endspiel gegen den SV Moslesfehn (Meister Feld 12 und Halle 12/13) zu mobilisieren. Angetrieben vom Großteil der Zuschauer zeigte das Team erneut eine starke Vorstellung. Im ersten Satz ließ man drei Satzbälle ungenutzt und unterlag den Niedersachsen mit 13:15. Nach 4:8-Rückstand im zweiten Durchgang zeigte eine taktische Umstellung Wirkung und brachte den 9:9-Ausgleich. Die letzten beide Punkte gingen jedoch an Moslesfehn zum 2:0-Endspielsieg. "Wir haben in weiten Phasen dieser Meisterschaft am oberen Limit gespielt, hätten aber auch schon in der Vorrunde ausscheiden können. Im Endspiel hat nicht viel gefehlt. Die Silbermedaille ist für uns ein sensationeller Erfolg" resümierte Spielführer Thilo Eiermann, der mit Marco Schäfer das Angriffsduo bildete. In der Abwehrreihe standen Lukas Pföhler, Marek Wennesz, Lukas Ehrmann, Luca Baumeister sowie Nachwuchsakteur Sebastian Maurer. Der zweite badische Starter TV Käfertal musste sich mit Rang acht begnügen. Die Mannheimer um U 18-Nationalangreifer Marcel Stoklasa leisteten sich in der Defensive Schwächen und konnten von ihren sechs Partien nur einmal gewinnen.




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