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 Jonas Schröter auf dem Weg nach Brasilien

17.03.2014

BTB-Faustball war im Gespräch mit Jonas Schröter. Der Weinheimer wurde für die Faustball-WM der U18 vom 16.04. bis 20.04. in Pomerode/Brasilien nominiert.

 

Hallo Jonas, erst mal herzlichen Glückwunsch dass du dich für die WM in Brasilien qualifiziert hast. Wie bist du zum Faustball gekommen?

Da meine Eltern schon Faustball spielten und es bei mir im Ort keine anderen Sportangebote gab, gab es für mich eigentlich gar keine andere Option. Meine Eltern nahmen mich mit und es machte mir sofort Spaß.

Was schätzt du ganz besonders an Faustball, was ist anders wie bei anderen Sportarten?

Das Besondere am Faustball ist einfach das man sich wie in einer großen Familie fühlt und alles sehr fair zugeht.

Hast du dir eine Chance ausgerechnet als du für die Lehrgänge nominiert wurdest?

Ich war mir erst einmal ziemlich unsicher, da ich mich unmittelbar vor dem ersten Lehrgang verletzt hatte. Ohne am ersten Lehrgang teilzunehmen, bekam ich eine Einladung für den zweiten Lehrgang. Da ich am zweiten Lehrgang erst seit drei Wochen wieder trainieren konnte, wollte ich mir keinen Druck machen. Am Lehrgang hab ich dann einfach alles gegeben um mein Traum zu verwirklichen und letztendlich hab ich es dann geschafft.

Was rechnest du dir an Einsatzzeiten bei der WM aus? Hat der Bundestrainer diesbezüglich mit dir gesprochen?

Genauer darüber gesprochen haben wir noch nicht, allerdings haben wir vom 20.03-23.03 noch einen Vorbereitungslehrgang in Schneverdingen (Niedersachsen).

Was rechnet sich die Nationalmannschaft bei der WM aus?

Nachdem wir fast mit der gleichen Mannschaft bei der Europameisterschaft letztes Jahr in Österreich Vizeeuropameister werden konnten, haben wir uns den Einzug ins Finale als klares Ziel gesetzt.

Die Hallenrunde ist für deine Mannschaft abgeschlossen, wie sieht im Moment der Trainingsplan aus?

Aufgrund meiner Ausbildung kann ich gerade leider nicht so oft trainieren wie mir lieb ist, aber ich probiere jede freie Minute zu nutzen um mich auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten.

Wie sind deine beruflichen Perspektiven? Wie schaffst du es deine Ausbildung, Training, Spiele und Lehrgänge zu koordinieren?

Meine berufliche Perspektive ist die Ausbildung bei der Polizei. Ab Anfang April werde ich probieren regelmäßig in Offenburg zu trainieren, zu Spielen oder Lehrgänge reise ich dann eben nachhause.

Wie bist du sonst noch beim Faustball engagiert?

In der Hallenrunde habe ich mit Stephan Lutz die männliche B & C- Jugend trainiert, und diese auch so oft es ging auf Spieltage und Meisterschaften begleitet.

Bleibt da noch Zeit für andere Hobbies oder Unternehmungen?

Ein bisschen, aber nicht mehr so viel wie früher. Das Wochenende bin ich zuhause, da hab ich schon ein bisschen Zeit um etwas mit Freunden zu unternehmen. Als zweites Hobby habe ich früher Fußball gespielt das musste ich nun aus zeitlichen Gründen aufgeben.

Wie sind deine Ziele in nächster Zeit?

Meine Ziele sind, sich jetzt erst einmal auf die Ausbildung zu konzentrieren und bei der WM ins Endspiel zu kommen. Außerdem habe ich das Ziel mit dem TV Wünschmichelbach eine erfolgreiche Feldrunde zu spielen.

Danke für das Gespräch, die badischen Faustballer wünschen dir in Brasilien viel Erfolg.

 




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