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 Waibstadter U14M holt Silber

25.03.2014

Von einer Medaille hatte man geträumt und mit einem tollen zweiten Rang kehrten die U 14-Faustballer des TV Waibstadt von den Deutschen Meisterschaften aus dem niedersächsischen Selsingen zurück. Mit tollen Leistungen spielten sich die Jungs von Trainer Rainer Frommknecht ins Finale gegen Titelverteidiger TV Vaihingen/Enz. Nach erneut starker Vorstellung unterlag der Bundesliganachwuchs vor rund 400 Zuschauern den Schwaben knapp in 1:2-Sätzen (9:11, 11:3, 7:11).
Als Westdeutscher Meister lösten die Waibstädter Ende Februar das Ticket für die zweitägige Endrunde rund 50 Kilometer nördlich von Bremen. Nach einer Trainingseinheit am Freitagabend starteten die Kraichgauer hoffnungsvoll und in Bestbesetzung in die zweitägige Endrunde. Zum Auftakt feierte die Mannschaft um Spielführer Johannes Lott souveräne 2:0-Erfolge über VfL Kellinghusen (11:8, 11:6) und NLV Stuttgart (11:5, 11:6). Gegen den favorisierten TV Vaihingen/Enz schafften die Gelb-Schwarzen mit 8:11 und 11:4 ein 1:1-Unentschieden. Der abschließende 2:0-Sieg (11:8, 11:9) über den westfälischen TuS Hilchenbach machte mit 7:1 Punkten den Gruppensieg perfekt.
Dadurch stand man direkt im Halbfinale und traf am Sonntagfrüh auf den bayrischen TV Segnitz. Die Waibstädter zeigten einen furiosen ersten Satz und spielten die Unterfranken mit 11:3 an die Wand. Im spannenden zweiten Abschnitt brachte taktische Disziplin und ein 11:9 den umjubelten Einzug ins Finale.
Im Endspiel wartete erneut der TV Vaihingen/Enz. Nach 3:0-Blitzstart entwickelte sich eine spannende und hochklassige Partie. Beim 9:9-Gleichstand leistete sich Waibstadt zwei Angriffsfehler und verlor 9:11. Im zweiten Satz brachte eine überragende Teamleistung mit den Angreifern Tobias Abel und Johannes Lott den 11:3-Ausgleich. Lange Ballwechsel prägten den Entscheidungsdurchgang. Bei 5:6-Rückstand wurden letztmals die Seiten gewechselt. In der Endphase präsentierte sich Vaihingen cleverer und markierte die finalen Punkte zum 11:7-Sieg.
Die anfängliche Enttäuschung im Waibstädter Lager war schnell verflogen. „Der zweite Rang ist für uns ein sensationeller Erfolg. Wir haben auf allen Positionen die beste Saisonleistung gezeigt“ resümierte Trainer Rainer Frommknecht zufrieden. Mehrere Spieler im TVW-Team weckten auch das Interesse der anwesenden Nationaltrainer und könnten bei den kommenden Bundeslehrgängen U 14/15 dabei sein. In der Stammbesetzung agierten Tobias Abel, Johannes Lott, Sebastian Maurer, David Rietschel, Tobias Maurer und Paul Kaiser. Ebenfalls zum Aufgebot zählten Fabian Sigmann, Laurin Wennesz, Nico Lambrecht und Johannes Krauss.

Zeitgleich zu den U 14-Jungs spielten die gleichaltrigen Mädchen des TV Waibstadt ebenfalls bei der nationalen Endrunde in Merseburg (Sachsen-Anhalt). Nach der überraschenden Qualifikation gingen die Schützlinge von Trainerin Monika Link in der Domstadt als krasser Außenseiter ins Rennen. Sichtlich nervös bei der DM-Premiere verlor man zum Auftakt gegen Güstrower SC (Mecklenburg-Vorpommern) mit 2:11 und 9:11. Den ersten Satzgewinn verbuchten die TVW-Mädchen dann sensationell gegen den späteren Deutschen Meister TSV Bayer 04 Leverkusen (3:11, 11:9). Nach einer 0:2-Niederlage gegen den niedersächsischen MTV Wangersen (7:11, 5:11) schaffte das Team um Hauptangreiferin Helen Pföhler gegen den TSV Calw erneut ein Unentschieden (7:11, 11:8), was mit 2-6 Punkten den fünften Gruppenrang bedeutete. In der Platzierungsrunde wartete am Sonntagfrüh der TSV Karlsdorf. Im nordbadischen Derby verloren die Gelb-Schwarzen knapp in 1:2-Sätzen (11:6, 7:11, 10:12). Auch im abschließenden Spiel um Platz neun blieb den Waibstädterinnen trotz vollem Einsatz ein Sieg verwehrt. Gegen Gastgeber MSV Buna Schkopau folgte eine weitere 1:2-Niederlage (7:11, 15:13, 4:11). Trotz des zehnten und letzten Platzes lobte Trainerin Monika Link die Leistungen der Mädchen. „Die Teilnahme war eine tolle Erfahrung und bringt weitere Motivation. Wir konnten einige Gegner ärgern und sogar dem späteren Meister Leverkusen einen Satz abnehmen.“ Zum Aufgebot der U 14-Mädchen zählten Helen Pföhler, Marlene Pföhler, Leonie Saam, Vera Rietschel, Anne-Marie Lott, Lucy Grasmick und Hannah Reipen. 




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