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 TV Waibstadt kämpft um Wiederaufstieg

Zwei aus Vier – so lautet das Motto bei der Aufstiegsrunde zur Faustball-Bundesliga Süd am Samstag in der

 

 

Schwimmbadhalle Waibstadt. Über die 2.Bundesligen Süd und West haben sich vier Vereine qualifiziert, die beim eintägigen Turnier um zwei freie Plätze im Oberhaus in der Hallensaison 2015/16 kämpfen. Darunter Gastgeber TV Waibstadt, der nach 1983, 1999 sowie 2011 zum vierten Mal den Sprung in die höchste Liga schaffen könnte. Mit sechs weiteren Aufstiegen im Feldfaustball (1985, 1998, 2001,  2006, 2010 und 2013) sind die Kraichgauer Rekordaufsteiger im deutschen Faustball – ein Rekord, den im Fußball der 1.FC Nürnberg hält. In dieser Runde löste der TV Waibstadt mit 26-6 Punkten das Ticket als Meister der Weststaffel. Nach dem chancenlosen Abstieg im Vorjahr konnte sich die Mannschaft von Trainer Rainer Frommknecht eine Liga tiefer mit identischem Kader konsolidieren und bekam  von der Deutschen Faustball-Liga (DFBL) die Ausrichtung der Relegation übertragen. „Wir wollten schon im oberen Bereich mitmischen, aber den direkten Wiederaufstieg hatten wir nicht auf dem Plan. Wenn wir das vor eigenem Publikum schaffen, wäre das die Krönung einer starken Runde“ blickt Frommknecht mit Vorfreude auf den Saisonhöhepunkt voraus. Der Kader hat sich in den letzten Wochen intensiv vorbereitet und geht in Bestbesetzung ins Rennen. In der Angriffsreihe stehen die Youngster Thilo Eiermann, Lucas Kiermeier, Allrounder Marco Schäfer und Routinier Rainer Frommknecht. In der Abwehr ist Zuspieler und Kapitän Kai Braun gesetzt, um die freien Plätze kämpfen Thilo Braun, Tim Eiermann, Thomas Link sowie die badischen U 18-Auswahlspieler Lukas Pföhler und Marek Wennesz. Unter den vier Qualifikanten wird ein offenes Rennen erwartet. Gegen den zweiten Westvertreter TV Käfertal verbuchten die Waibstädter zwar zwei Siege (3:2 und 3:0), aber die ambitionierten Mannheimer waren in beiden Partien ersatzgeschwächt. Aus der 2.Bundesliga Süd reist Meister TV Waldrennach aus dem Nordschwarzwald mit der Empfehlung von 30-2 Punkten an. Der unterfränkische TuS Frammersbach ergänzt das Quartett. Die Spiele beginnen mit der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Joachim Locher sowie den Vertretern der Deutschen Faustball-Liga am Samstag um 13.45 Uhr. Im ersten Spiel um 14.00 Uhr kommt es zum nordbadischen Derby zwischen Waibstadt und Käfertal. „Der Sieger ist bereits mit einem Bein aufgestiegen“ weiß TVW-Kapitän Kai Braun um die Bedeutung der Auftaktpartie. Zweiter Gegner der Kraichgauer ist im dritten Durchgang um ca. 16.00 Uhr der TuS Frammersbach. Zum Abschluss wartet im letzten Spiel um ca. 19.00 Uhr der TV Waldrennach. Alle Spiele werden auf drei Gewinnsätze ausgetragen. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro, Ermäßigte zahlen 2,50 €, Kinder bis 14 Jahren sind frei. Zur Steigerung der Zuschauerkapazität wird der Ausrichter neben dem Spielfeld eine Bande einziehen und weitere Sitz- und Stehplätze schaffen. Die Zuschauer haben freie Platzwahl auf der oberen oder unteren Tribüne. Hier die Einschätzung der Gegner von Waibstadts Trainer Rainer Frommknecht:

TV KÄFERTAL (Baden): Seit mehreren Jahren kämpft die Mannschaft ambitioniert, aber vergeblich um den Sprung ins Oberhaus. Im Angriff Trainer Leo Goth mit den Nationalspielern Marcel Stoklasa (U 21), Cedric Trinemeier (U 18), Fabian Braun (U 21-Europameister 2012) sowie Christian Gillmann über einige taktische Varianten. In der Abwehrreihe steht der Dominik Mondl, der von 2001 bis 2008 im Waibstädter Dress spielte. Bestimmt werden viele Fans aus Mannheim anreisen, um ihren Verein beim erstmaligen Aufstieg in die 1.Hallen-Bundesliga zu unterstützen.  

TUS FRAMMERSBACH (Bayern): Die Unterfranken von Trainer Christian Hofmann sind am Samstag der Außenseiter, den auch vor der Saison niemand auf der Rechnung hatte. Die Spessarter mussten mit Lukas Geiger (studienbedingt nach Köln) und Jakob Peiffer (Weltreise) aus Studiengründen zwei wichtige Angreifer ersetzen. Routinier Jochen Inderwies sprang mehr als in die Bresche und ist auch in Waibstadt der Schlüsselspieler in der TuS-Offensive. Frammersbach geht ohne Druck ins Turnier und das ist ja bekanntlich eine angenehme Position.

TV WALDRENNACH (Schwaben): Nach fünf vergeblichen Anläufen bei Aufstiegsrunde in vier Jahren hängt den Nordsachwarzwäldern fast schon das Etikett „unaufsteigbar“ an. Mit der beeindruckenden  Bilanz von 30-2 Punkten marschierte das Team von Trainer Michael Neuweiler einmal mehr durch die Südliga. Die schwäbische Talentschmiede verfügt über eine erstklassige Defensive um Carsten Scheerer, der als Zweitliga-Akteur seit 2013 im erweiterten A-Kader steht. Problem bei den letzten Aufstiegsrunden war die Konstanz im Angriff. Hier liegt am Samstag eine wichtige Rolle bei Jeremy Wuhrer, der von 2004 bis 2010 mit dem TV Waibstadt von der U 14 bis zur 1.Bundesliga große Erfolge feierte. Für ihn ist ein Aufstieg an alter Wirkungsstätte sicher eine besondere Motivation.

SCHIEDSRICHTER: Marcus Morlock (Knittlingen) und Volker van Dawen (Karlsruhe)




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