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 4x Gold an Baden

Nach einem packenden Finale gegen Gastgeber Österreich konnte die deutsche U21-Nationalmannschaft

über den Titel des Europameisters jubeln. Das Turnier startete für die deutsche Auswahl mit der Partie gegen Italien, in der es einen insgesamt ungefährdeten 2:0-Erfolg gab. Bereits in der zweiten Begegnung kam es zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen die Schweiz. Während die Schweizer den besseren Start erwischten und sich noch den ersten Satz sichern konnten, steigerten sich die Deutschen mit zunehmender Spieldauer. Beide Teams zeigten immer wieder starke Aktionen. Die Eidgenossen hatten am Ende mit 2:1 das Nachsehen. Nachdem sich die deutsche Nationalmannschaft auch gegen Spanien/Katalonien souverän mit 2:0 durchsetzen konnte, sollte es im letzten Spiel des Tages zum großen Showdown gegen Gastgeber Österreich kommen, die ebenfalls drei Siege aufzuweisen hatten. Somit ging es in dieser Partie um nicht weniger als um den direkten Finaleinzug. Der Verlierer musste hingegen am Sonntagmorgen das Halbfinale gegen die Schweiz bestreiten. Und die Gastgeber erwischten vor einer tollen Zuschauerkulisse einen echten Sahnetag. Der erste Satz ging knapp an die Österreicher. Den zweiten Durchgang sicherten sich die Deutschen klar, wodurch der Entscheidungssatz Gewissheit über den ersten Finalisten geben musste. Hier waren es wieder die Österreicher, die sich bereits auf 3:9 absetzen konnten, ehe sich die Jungs um Trainer Hartmut Maus (Solingen) und Roland Schubert (Berlin) nochmal herankämpften. Schlussendlich hatten die Gastgeber das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und siegten mit 10:12. Somit stand für das U21-Team das Halbfinale gegen die Schweiz am Sonntag auf dem Programm. Ein einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel mit sehenswerten Aktionen musste der Titelverteidiger nach drei engen Sätzen bereits im Halbfinale die Segel streichen, während Deutschland über der Finaleinzug und die Möglichkeit auf eine Revanche gegen Österreich jubeln durfte. Hochmotiviert gingen beide Teams vor ausverkauften Tribünen in die Begegnung. Vor allem im Angriff zeigten jedoch erneut die Österreicher eine überragende Leistung, die zu den ersten beiden Satzgewinnen führte (13:15,7:11). Österreich war also auf dem besten Weg, sich den Titel vor heimischem Publikum zu sichern. Deutschland glaubte jedoch weiterhin an seine Möglichkeiten und wurde für die eigene Standfestigkeit belohnt. Mit 11:6 kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel. Angetrieben von mehreren hundert Zuschauern schafften es die Österreicher auch im vierten Satz nicht, an die Leistungen der ersten beiden Sätze anzuknüpfen. Vor allem im Angriff fehlte nun etwas der Druck, was die deutschen Jungs auszunutzen wussten - 11:8. Somit ging die Begegnung, wie schon am Tag zuvor, in den Entscheidungssatz. Nach einer 10-minütigen Pause, die beide Teams bei Temperaturen um die 40 Grad nochmals zum Abkühlen nutzten, startete Deutschland besser. Die Angriffe des Gegners hatte man nun weitestgehend im Griff, beim Stand von 6:3 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Zuvor musste Österreichs Hauptangreifer nach Krämpfen vom Platz, was die Gastgeber zum Wechseln zwang. Deutschland war weiterhin spielbestimmend, führte bereits mit 9:5. Österreich kämpfte aber und kam nochmals heran. Auch den ersten Matchball konnte die Heimmannschaft noch abwehren, der zweite erlöste aber schließlich die deutschen Jungs, die nach einer hochklassigen und zudem hochdramatischen Partie mit 11:9 und 3:2 in Sätzen die Oberhand behielten und zusammen mit einigen mitgereisten Fans feiern durften. Die drei Wünschmichelbacher Dennis Gruber, Jonas Schröter und Nico Müller und der Käfertaler Marcel Stoklasa trugen maßgeblich zu diesem Europameistertitel bei. Somit konnte sich die deutsche Nationalmannschaft den "verlorenen" Titel wieder zurückholen und gebührend die Europameisterschaft feiern.

 



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